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Querdenker

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querdenken

Warum ein Studium mit Anfang dreißig und noch dazu ohne direkten Bezug zum beruflichen Werdegang? Diese Frage stellte man mir oft und um sie zu beantworten, ist etwas Querdenken nötig und eine Erklärung von meiner Seite. Der eine schüttelt den Kopf, der andere versteht es sofort und manche machen es sogar nach.

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Es war in erster Linie die Kombination aus meiner persönlichen Leidenschaft für Visuelles, Grafisches sowie Kunst und die Erfahrung aus meiner vertrieblichen und marketingorientierten Tätigkeit, die mich dazu bewegt haben, über drei Jahre lang an der Rheinischen Fachhochschule in Köln erfolgreich berufsbegleitend Mediendesign zu studieren.

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Beispiele Illustrationen und grafische Arbeiten / mehr unter www.farbtunnel.de

Durch den Vertrieb und speziell durch das Thema Neukundengewinnung kam ich mit der Informationsübermittlung, der Darstellung und der damit verbundenen Aufnahme des Empfängers (Recipient) in Verbindung. Aber auch mit der Verarbeitung von Inhalten und der Erinnerung an diese.
Webseiten, Broschüren und E-Mails, sowohl in Form von Templates als auch individualisiert, aber auch Mailings und Newsletter in Verbindung mit Kampagnen haben mich zunehmend beschäftigt. Mit ihnen arbeitete ich täglich und ich war und bin auf sie als Medien angewiesen, um Kunden zu gewinnen.

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Was lesen die Empfänger und wieviel behalten sie in Erinnerung? Was beeinflusst die Erinnerung? Wie oder wann erreicht man Empfänger am besten und welchen Stellenwert hat der grafische Aspekt, die Schrift aber auch die Wortwahl? Ein Aspekt, den man nicht durch Google Analytics oder Kampagnenauswertungen ermitteln kann.

Ich wollte mehr darüber wissen und Dinge verbessern. Zu viele zur Verfügung stehende Materialien, wie Broschüren oder Webseiten erschienen mir bedingt effizient für die Ansprache von Kunden und Interessenten, gerade im B2B-Bereich, in dem ich mich bewege.

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Was ansprechend gestaltet ist, muss nicht zwingend verständlich und nachvollziehbar sein, gerade, wenn es sich um komplexe Themen handelt. Wenn man im direkten telefonischen Dialog herausfindet, dass Inhalte missverständlich sind, Informationen nicht gefunden werden oder keine Erinnerung hinsichtlich Inhalten beim Empfänger vorhanden sind, könnte und sollte ein Umdenken und Anpassen der Kommunikation sinnvoll sein, sowohl textbezogen als auch visuell.
Die passenden Worte, in Verbindung mit den passenden Bildern in passender Menge und passender Form zu passender Zeit. Die optimale Kommunikation.

Natürlich waren es auch Aspekte wie die geistige Herausforderung, das Auseinandersetzen mit kreativen Prozessen, die Konzeptionsentwicklung, das Visualisieren von Inhalten oder der Designprozess, die mich zur Entscheidung pro Mediendesign geführt haben. Aber auch die Möglichkeit, auf Dauer meine kreativen Fähigkeiten in jeglicher Form auch beruflich einzubinden.

Mut & Wille

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MutundWille

Der Drang, den kreativen Aspekt und meine Fähigkeiten zu nutzen, verstärkte sich immer mehr. Als dann die Option kam, Mediendesign berufsbegleitend zu studieren, war ich erst unsicher. Wäre es nicht sinnvoller, Wirtschaftsinformatik oder BWL zu studieren, mit Blick auf meine bisherige berufliche Laufbahn? Mir war auch bewusst, dass ich für ein volles Studium mindestens drei Jahre meiner Freizeit opfern würde und, dass ich auf jeden Fall ein Risiko eingehen würde, aber das war es mir wert.

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Ich wollte etwas wagen. Ich wollte nicht zu den Menschen gehören, die am Ende ihres Lebens sagen müssen: "Hätte ich damals nur....". Ich entschied mich, das Risiko einzugehen und mit Mut und festem Willen die Herausforderung eines berufsbegleitendes Studium anzugehen.

Dies bedeutete für mich schlussendlich drei Jahre, in denen ich das Studium mit Disziplin, Durchhaltevermögen, Teamfähigkeit, Organisation und strukturiertem Arbeiten erfolgreich abschloss.

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Am Ende war es auch meine Frau (damals noch Freundin), die mich dazu animiert hat, diesen (Lebens-)Schritt zu wagen. "Es wird dich glücklich machen, dein Selbstvertrauen stärken, eine innere Zufriedenheit erzeugen und dich vielleicht auf unerwartete Wege führen", meinte sie. "Du musst noch mindestens dreißig Jahre arbeiten. Also musst du dir die Frage stellen, ob dieser Schritt nicht generell einen positiven Einfluss haben kann. Auch wenn es nur der inneren Zufriedenheit dient." Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Erfolg

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Zu Beginn des Studiums erfuhr ich, dass fast alle meiner Kommilitonen in irgendeiner Form bereits beruflich mit Grafik, Konzeption, Typografie und anderen Themen der Medienbranche zu tun hatten. Gelernte Mediengestalter, grafisch-technische Assistenten o.ä..
Würde ich mithalten können und wie hole ich diesen Erfahrungsvorsprung auf?

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Ich stellte schnell fest, dass ich diesen Erfahrungsvorsprung durch Begabung, Kreativität und Improvisation ausgleichen konnte, und Übung den Meister macht. Gleich die erste Arbeit, die Entwicklung eines Bildschirmhintergrunds zum Thema "I love Typography" wurde als die beste des Kurses honoriert. Eine Idee, handwerkliches Geschick und meine visuelle Vorstellung sowie Umsetzung hatten einen ersten Erfolg erzielt. images/I_love_typography_klein.jpg

Da es im Bereich Mediendesign verstärkt um die Entwicklung von Konzepten geht, waren die Ideen meist wichtiger als die eigentliche Umsetzung. Ideen lernt man nicht, Ideen hat man und hier lag meine Stärke. Ich konnte fast immer, in der Gruppe oder alleine, die für die Aufgabe optimale Idee und das damit verbundene ganzheitliche Konzept entwickeln. Nie fiel es mir schwer, kreative Ansätze zu finden und auszubauen.

Es sprudelte in mir und ich wurde wieder bestätigt, den richtigen Weg gewählt hatte.

In allen Modulen und Fächern konnte ich eine gute oder sogar sehr gute Note erzielen und am Ende das Studium mit einer Endnote von 1,8 abschließen. Das bestätigte wieder meine Entscheidung, das Risiko eingegangen zu sein.

Projekte

Dann folgte der Schritt, den ich angepeilt hatte. Ich konnte die Kombination aus meiner beruflichen Erfahrung und meinem Studium gezielt einsetzen:

sepago GmbH

Für die Software Profile Migrator der sepago GmbH habe ich zielgruppenorientierte Landingpages entwickelt, Präsentationen erstellt und gehalten - vor Ort und per Webinar. Ich habe die digitale Informationsübermittlung per E-Mail und den Content optimiert. Sogar die grafische Oberfläche (GUI) der Software durfte ich anteilig optimieren. In allen Fällen war Konzeption, grafische Umsetzung, Texterstellung und eine gezielte Online-Kommunikation nötig.

ADITO Software GmbH

Für die ADITO Software GmbH habe ich als Manager Training ein Onlinekonzept für die interne Akademie entwickelt. Hierzu gehörten auch die Konzeption und die Umsetzung von Video-Tutorials sowie der damit verbundene Aufbau eines Youtube-Channels. Hinzu kam die Optimierung von Handbüchern und Schulungsunterlagen sowie das Schulen von Kunden vor Ort, sodass meine Erfahrung und meine Kenntnisse in Sachen Informations- und Kommunikationspsychologie kombiniert zum Einsatz kamen. Mein Fokus wurde das Thema Online-Kommunikation für erklärungsbedürftige Produkte.

synalis GmbH & Co. KG

Dass ich meine eigenen Webseiten umsetze und aktiv ausbaue, ist selbstverständlich. Aber auch die ersten Projekte sind entstanden und mit der hauptanteiligen Umsetzung der neuen Webseite für die synalis GmbH & Co. KG (www.synalis.de) habe ich meine Fähigkeiten, meine Kenntnisse und die daraus resultierende Kombination endgültig unter Beweis stellen können. Beratung und Koordination, Seitenkonzepte, Informationsarchitektur, Grafiken, Umsetzungen von Seiten bis hin zur Anpassung über CSS und die finale Anwenderschulung zum Thema Wordpress. Alles war enthalten.

Information in Text und Bild

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Bilder und Worte sind Kommunikation. Sie entscheiden darüber, was wir lesen, wie wir lesen und an was wir uns erinnern. Ob eine Webseite, eine Broschüre oder eine E-Mail entsprechend wahrgenommen und verarbeitet wird, hängt von den visuellen und textlichen Elementen ab. Ein ansprechendes Layout, Grafiken und eine Schrift mögen zwar visuell positiv auf den Betrachter wirken. Ob sie aber die Informationsaufnahme unterstützen, ist damit nicht zwingend gegeben. Grafiken können ablenken, verwirren oder falsch verstanden werden.

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Diesen Ansatz habe ich im Laufe des Studiums in unterschiedlichen Themen und praxisorientierter Form umgesetzt. Im Team oder alleine, Konzepte entwickelt und praktische Arbeiten erstellt.
Vom Booklet über Illustrationen, komplette Cross Media Kampagnen, bis hin zu Animationen, 3D Designs und Filmen. Stets galt es, zielgruppenspezifisch zu konzipieren, zu denken und sich in den Empfänger, oder genauer gesagt Rezipienten hineinzuversetzen, um auf diese Weise eine maximale Resonanz zu erzeugen.

Im Folgenden findet sich eine Auswahl an Arbeiten.

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Layout1 webbasierende Informations- und
Kommunikationsplattform (simuliert)

Layout2 webbasierende Informations- und
Kommunikationsplattform (simuliert)

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Layout1 H&M Kampagne (simuliert)

Layout2 H&M Kampagne (simuliert)

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Layout1 farbtunnel.de

Layout2 farbtunnel.de

Mehr unter www.farbtunnel.de

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Layout1 2015 farbtunnel.de

Layout2 2015 farbtunnel.de

Mehr unter www.farbtunnel.de

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Seiten-Layout Booklet

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Seiten-Layout Booklet

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1. Platten Cover IAMX
2. Platten Cover Joy Division
3. Logo Entwurf farbtunnel

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Besonders wichtig ist, stets die Fähigkeit des Empfängers Informationen aufzunehmen und verarbeiten zu berücksichtigen. Diesen Aspekt, gerade mit Blick auf komplexe Inhalte, wie sie im B2B Bereich vorkommen, wollte ich näher betrachten und habe meine Abschlussarbeit entsprechend ausgewählt.

Bachelor Thesis - Thema

"Entwicklung eines innovativen Informations- und Kommunikations- konzepts zur Optimierung von Vertriebs- und Marketingaktivitäten im B2B-Bereich"

Auseinandergesetzt habe ich mich in meiner Arbeit unter anderem mit folgenden Themen:

Vertrieb im B2B

mit dem Fokus auf Customer Relationship Management und Leadmanagement sowie dem damit verbundenen Buying Center.

Information und Kommunikation im B2B-Bereich

und folglich der Betrachtung und Analyse aller Kanäle, von Print über E-Mail, Web und Social Media bis hin zu Mobile, Webinar aber auch dem direkten Dialog. Hierbei wird auch das Thema Content Marketing betrachtet.

Informations- und Kommunikationspsychologie

Was bedeutet selektive Aufmerksamkeit im digitalen Zeitalter und warum sprechen wir heute von Informationsüberflutung. Wie werden Informationen aufgenommen, wahrgenommen und verarbeitet. Welchen Einfluss haben Text, Wortwahl, Layout und Grafik sowie Bilder und Farbe auf diese Vorgänge beim Rezipienten. Wie werden Texte online gelesen und welchen Nutzen hat Corporate Wording. All diese Aspekte immer mit Blick auf B2B und die damit verbundenen oft komplexen Themen und Inhalte.

Kurzdarstellung der Thesis

Täglich werden Gespräche geführt, Anfragen gehen ein, E-Mails werden versendet und Kontakte geknüpft. Ziel ist es immer, Interesse zu erwecken, Kommunikation aufzubauen und Informationen zu übermitteln. Was kann man bieten, wo liegen Stärken des Produkts oder des Unternehmens und wo liegt die Kernkompetenz. Hierbei wird versucht, möglichst viele und passende Informationen zu übermitteln.

Es häufen sich Texte, PDFs und Präsentationen sowie Links zu Webseiten. Der Empfänger muss sich dann das für ihn Relevante herausfiltern. Wenn dann kein konkreter Bedarf besteht, existiert für den Empfänger kein Grund, sich durch das Informationsüberangebot zu arbeiten, neben den vielen anderen E-Mails, die auf ihn warten. Der Prozess der Informationsübermittlung und Kommunikation wird somit zum unübersichtlichen und zeitfressenden, aber auch uneffektiven Faktor für beide Seiten.

B2B-Unternehmen stehen vor der Herausforderung, in Zeiten der Informationsflut, der Zunahme von Mobilität sowie der zahlreichen Online-Kanäle, stetig und gezielt mit Interessenten und Kunden zu kommunizieren, um auf diese Weise ihre Umsätze und ihren Wachstum zu steigern und zu sichern. E-Mails versenden mit PDFs und Präsentation im Anhang sowie Links zur Unternehmenswebseite reicht heute nicht mehr aus.
Der Empfänger entscheidet aufgrund der Informationsflut in kurzer Zeit, welchem Content er seine Aufmerksamkeit schenkt und ob die Inhalte für ihn von Interesse sind. Wer nach einem ersten Telefonat eine zu lange E-Mail mit Phrasen und Standardsätzen, mit zu vielen und zu textlastigen Anhängen und einem Link auf eine nicht zielgruppenorientierte, unstrukturierte und mit Fachbegriffen überladene Webseite erhält, der drückt schnell auf die Entfernen-Taste.

Die Plattform ist eine webbasierende Anwendung für die Erstellung, Verwaltung und Übermittlung von Content. Sie hat somit die Optimierung einer zielgruppenorientierten Informationsübermittlung und Kommunikation im B2B-Bereich zum Ziel. Benutzer können beliebigen Content erzeugen, diesen mit Personen innerhalb des Unternehmens teilen, bearbeiten und final freigeben. Auf diese Weise wird der erzeugte Content direkt in Online-Content umgewandelt - auf Basis von hinterlegten Definitionen wie Schrift, Schriftgröße, Farbe, Layout und Struktur.

Der Benutzer kann darüber hinaus über die Plattform zielgruppenbasierende Informationspakete erstellen, indem er entsprechend durch Autoren zielgruppenbezogenen, markierten Content aus Containern in sein Paket einbindet oder vordefinierte Pakete nutzt. Über das Paket erzeugt er auf diese Weise eine personalisierte Landingpage sowie optional für die Übermittlung eine entsprechend strukturierte E-Mail. Durch die Vorgaben für Layout, Schrift und Struktur ist jede Landingpage hinsichtlich Lesbarkeit und Informationsgehalt optimiert. Die reine E-Mail und ihr textlicher Inhalt verlieren für die Informationsdarstellung an Bedeutung. Ziel ist es, die Online-Kommunikation mit Interessenten und Kunden auf einer erzeugten Landingpage zu zentralisieren und stetig auszubauen.

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Abb: Prozessdarstellung Sender Medium Empfänger

Vollständige Arbeit auf Anfrage.

Kontakt

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Web

www.farbtunnel.de (Art and Graphics)

Infos und Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Tobias Vierneisel
Rudolf-Hahn-Str. 51
53225 Bonn

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Tel.: +49 179 75 155 88
Email.: tv@farbtunnel.de